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Die Echse wird geduscht

Jaaajaaa eigentlich ist samstags ja Autowaschtag. Ich bringe den X-Trail aber heute mal in die Dusche. Und hier kommen mal wieder die Kameras für den Rundum-Monitor zum Einsatz. So lassen sich die Schienen am Boden der Waschhalle prima im Auge behalten. Und ich habe trotzdem nicht geschafft, genau mittig rein zu fahren, ich Honk 🙂 Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie irre hoch das Auto ist. Die Antenne hinten auf dem Heck abzuschrauben ist eine nette Turn- und Kletter-Übung 😀

Nissan X-Trail 7-Sitzer Bob :)

Den X-Trail gibt es ja mit 7 Sitzen. Wir haben in unserer Zeit mit der Echse maximal 4 gebraucht. Spätestens wenn die ersten Kindergeburtstags-Taxifahrten anstehen kann ich mir aber gut vorstellen, dass wir um jeden zugelassenen Sitzplatz im Auto dankbar sein werden. Um die Siebensitzigkeit des größten Nichtnutzfahrzeug Nissans zu demonstrieren, haben die verrückten Vögel mal eben einen Siebener-Bob gebaut und in Innsbruck auf die Bahn geschickt. Irre. Aber auch Irre spektakulär. Das Dingen ist laaaaaang. Und in manchen Kurven wirkt es fast würde er stecken bleiben 🙂 Denke mal, dass sich die Bobfahrer nicht über die Heizung beschweren 😉

Kofferraum des Nissan X-Trail

Irgendwie meinen ja alle, bei einem Familienauto wäre die Größe des Kofferraums eines der ausschlaggebendsten Argumente. Ich meine ja immer noch es ist die Innenbleuchtung hinten 🙂 Die Echse hat einen ausgeklügelt aufteilbaren Kofferraum mit bis zu 2000 Litern Volumen. Naja. Da wir keinen Kinderwagen haben, kann ich nur mit dieser Maximalbeladung dank Spielbogen dienen: Mit am begeistertsen bin ich ja von der automatischen Heckklappe. Das ist so ein Convinience Feature, auf das ich nur ungern wieder verzichten möchte. Alles, was einhändiges Bedienen ermöglicht ist großartig, wenn man erstmal ein Baby auf dem Arm hat 🙂 Hier im Video lässt sich das nochmal nachsehen und gleichzeitig Japanisch lernen, wenn Hidetake Matsuoka erklärt wie er den Kofferraum designt hat:

Design des Nissan X-Trail weckt Sympathie

Heidewitzka! So oft wie mit dem X-Trail wurde ich schon lange nicht mehr auf ein Auto angesprochen. Die Menschen sind zum einen immer wieder interessiert „Was das denn für einer ist?“ und loben was für ein schickes Auto das doch ist und das er bei aller Größe trotzdem elegant aussieht. Das eher stromlinienförmige Design kommt dann doch besser an, als ich erwartet hätte. Sowohl bei Frauen und Männern. Tatsächlich haben zwei Leute bereits gesagt, dass sie sich den X-Trail als nächstes Auto vorstellen könnten. Da wurde ja wohl einiges richtig gemacht in Japan. Ryoko Sasaki aus Nissans Abteilung für Kundenorientierte Entwicklung meint in diesem Video hier, dass sie besonders darauf geachtet haben, dass ein Auto das eher für Männer gedacht sei auch Frauen gefallen soll. Sasaki San war noch nie vor einer deutschen Kita oder? 😉  

Automatisches Parken mit dem Nissan X-Trail

Park Assist im Nissan X-Trail parkt den Wagen automatisch ein. Ich dachte zuerst: „Geil! Bei dem Riesenschiff wirst Du das auch brauchen“. Tatsächlich habe ich es kein einziges Mal gebraucht 😉 Die Kameras rundum reichen zum sicheren Einparken voll aus. Bei einem Versuch den Auto-Parker zu testen habe ich in unserem dunklen Agentur-Parkhaus festgestellt, dass die weißen Linien auf dem Boden zu kurz sind. Ich konnte auf dem Bildschirm die Parklücke nicht gut genug erkennen, um dem Auto zu sagen, wo es denn nun hinfahren soll. Warum hat sich der Architekt in den 70ern denn DARUM keine Gedanken gemacht. Tsts. Mit automatischen Einparksystemen habe ich aber vor allem ein Problem: Sie parken meistens nicht AUS! Bei einigen Lücken, in die das Auto sich vielleicht automatisch rein bekommen hätte, wäre ich vielleicht beim Ausparken verzweifelt. Schlimmer noch, wenn ein Auto vor oder hinter Dir plötzlich noch näher dran stehen sollte. Wobei: Das kann einem natürlich auch passieren, wenn man selbst einparkt. Dieses Video zeigt den Einparkassistenten ganz gut in Aktion:

Hinten im Nissan X-Trail lässt sich prima stillen :)

Beim Fond des X-Trail haben sich die Ingenieure Gedanken gemacht. Die Sitze sind etwas höher als Fahrer- und Beifahrersitz und damit bekommen die Hintensitzer einen ordentlichen Ausblick nach vorne. Die Bestuhlung in  Theater oder Kino standen dabei Pate. Dazu ist hinten määääächtig viel Platz. Besonders praktisch mit einem Säugling sind die verdunkelten Scheiben hinten. Wenn die kleine mal Hunger hat, geht es fix au den Parkplatz, Angie kann den Dualfix Kindersitz rumdrehen und geschützt vor Blicken von außen stillen.

Mit welchem Tier oder Essen lässt sich der Nissan X-Trail vergleichen?

Abgefahrene Frage oder? Ich musste als erstes an einen Waschbären denken. Coole Viecher. Ein bisschen verspielt. Dicker Hintern und hübsche Gesichter. Die Form von der Seite passt auch. Und wenn sie mal böse werden, können sie sowohl Zähne zeigen als auch schnell laufen 🙂 Aber ein Auto mit etwas zu essen zu vergleichen ist eher so ein japanisches Ding, oder? So wirklich fällt mir da nix zu ein. Vielleicht ne Calzone. Das passt von der Form her, da ist auch alles drin und die halten trotzdem immer noch ne Überraschung bereit. Interessant finde ich, was sich die Verantwortlichen Nissan Mitrbeiter beim X-Trail Bauen gedacht haben: Design Director Keisuke Otsuki vergleicht den X-Trail mit einer blauen Flamme. Sieht cool aus, hat aber auch Feuer und Leidenschaft. Chief Product Specialist Kenichi Tsukada aus der Produkt Planung vergleicht die Echse einerseits mit einem Labrador Retriever: Smart, clever und hoch funktionell andererseits wenn er das Auto mit Essen vergleichen soll, denkt er an Barbecue, das wie der X-Trail einfach Spaß macht. Chef Ingenieur Makoto Haraguchi denkt beim XTrail an Kaffee oder Cola Float – …

Der Winter hat den Nissan X-Trail im Griff: Die Heizung

Ich bin kein totales Weichei. Aber nachdem ich mich an die Stand- bzw. Vorheiz-Funktion der Renault ZOE zu sehr verwöhnt, oder mein Anspruch an die Zeit, die ein Auto braucht bis wohlige Wärme herrscht, ist deutlich gestiegen. Dachte ich zumindest. Denn es schien mir irre lange zu dauern, bis der X-Trail warm wird. Bis ich dann mal genauer hingeschaut und gemerkt habe, dass standardmäßig die Klimaautomatik angeht. Die wiederum keine so starke Heizleistung hat, wie der normale Heizkreislauf. Damit wird das Grundwärmegefühl im gesamten Auto deutlich schneller angenehm. Aber: Der X-Trail ist ein bissken fußkalt. Selbst wenn ich die Heizung auf die unterste Position sprich in den Fußraum konzentriere, fühlen sich meine Füße gut 15 Minuten lang eisekalt an. Vielleicht bin ich halt doch ein Weichei 🙂 Die Sitzheizung funktioniert jedenfalls primastens. Schön wäre, wenn es für hinten – da ja bei uns eine Kindbespaßungsperson eben immer hinten sitzt – auch eine Sitzheizung gäbe. Dafür muss man dann aber vermutlich schon Richtung S-Klasse schielen.

Baby schlaeft im DUALFIX Kindersitz trotz Innenbeleuchtung NISSAN-X-Trail

Innenbeleuchtung hinten im Nissan X-Trail

Die Innenbeleuchtung hinten ist ein GANZ wichtiges Feature für ein Familienauto. Im Nissan X-Trail ist hinten Beleuchtung vorhanden. Das ist schonmal ein großer Vorteil im Vergleich zur Renault ZOE, bei der wir eine Stirnlampe benutzen mussten 😉 Aber im XTrail ist uns dann eine neue Herausforderung aufgefallen: Die Innenbeleuchtung in einem Familienauto muss ausschaltbar sein, denn: Unsere Kleine schläft wie so viele Kinder innerhalb von wenigen Minuten bei der Autofahrt ein. Das ist großartig. Aber: Sobald wir sie dann die Tür öffnen und sie aus dem Auto heraus holen wollen, geht natürlich die Innenbeleuchtung an und scheint ihr mitten ins Gesicht. Die Innenbeleuchtung kann man nicht vollständig ausschalten, sondern nur auf dauerhaft an oder bei Tür offen an einstellen. Wenn wir den Kindersitz dann noch drehen, um sie rauszunehmen, drehen wir die Kleine genau in den Lichtkegel der Lampe. Das resultiert dann in lustige Verrenkungen beim Herausheben. Angie öffnet die Tür, ich halte schnell die Hand über die Lampe. Angie fasst an mir vorbei und holt das Kind aus dem DUALFIX. Ist eine funktionierende Lösung – …

Nissan X-Trail – Familienauto Test #002

Was ein Kontrast: Von unserer ersten Familienauto Probefahrt im mehr als vernünftigen, kompakten Elektroauto Renault ZOE zum doch etwas größeren SUV Brocken, dem Nissan X-Trail 🙂 Dabei ist die Echse natürlich auch nicht gerade unvernünftig, aber anderes Kaliber als der französische Stromer. Nissan claimt zum X-Trail: Wenn Ihre Vernunft das Abenteuer sucht 🙂 Vielen Dank an Auto-Mattern fürs probefahren lassen! Ersteindruck zum Nissan X-Trail Der X-Trail ist chic. Richtig chic geworden. Ich erinnere mich ja noch an einen meiner frühen Probefahrer-Berichte von 2009 über den alten X-Trail. Der war noch so ein richtiger rechteckig, praktisch, guter Geländewagen. Der neue hat nun eine komplett andere Basis und löst den großen 7-sitzigen Qasqai+2 bei Nissan ab. Das Design ist deutlich gefälliger und urbaner geworden. Trotzdem konnte ich es mir an einem der wenigen verschneiten Tage nicht verkneifen, die Echse mal in den Wald zu schicken 🙂 Interessanterweise wurde ich schon lange nicht mehr so häufig auf ein Auto angesprochen mit dem ich unterwegs war. Innenausstattung Reingehupft fällt wie immer erstmal das Lenkrad auf. Feines Leder mit angenehm dünner Naht auf der Innenseite. Überhaupt: …