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Familienautos alternativer Antrieb ADAC 2017

Familienautos mit alternativem Antrieb 2017 vom ADAC

Der ADAC hat eine interessante Infografik rausgehauen, in der 15 aktuelle Modelle mit alternativen Antrieben (Elektro, Gas, Hybrid) zusammen gestellt wurden, die gleichzeitig als Familienauto taugen. Interessanterweise fehlen die Elektgro-Modslle von Renault. Der i3 von BMW. Und wenn ein Elektroauto als Familienauto funktioniert, dann wäre das ein Tesla. Der ist auch nicht vertreten. Trotzdem gibt die Grafik einen ersten Anhaltspunkt. Von einer Marktübersicht zu reden, wäre aber stark übertrieben. Hier nochmal die Großansicht der Infografik.

Renault-ZOE-Ladevorgang

Lädt die Renault ZOE oder lädt sie nicht?

Die Horrorvorstellung eines jeden Elektromobilisten: Kurz nach Antritt der Fahrt feststellen, dass das Auto nicht geladen hat. So geschehen heute. Vermutlich habe ich gestern einfach nicht gewissenhaft genug geschaut, ob die ZOE wirklich lädt. Eigentlich ist ZOE zu laden ganz einfach: Langsam blaues Pulsieren aus der Ladeklappe = ZOE zufrieden. Blau/rotes Blinken = ZOE böse. Da habe ich gestern gepennt. Aber SOWAS von. Das Ladegerät habe ich vorne in die Nase eingesteckt, aber vergessen, den Schukostecker in die Steckdose an der Wand zu packen. „Wer blöd ist, den beißen die Schweine in den Arsch“ hat mein Opa immer gesagt. Recht hat er wohl. Was ich allerdings auch schon beobachtet habe: Steckt man das Ladekabel in die Nase der ZOE und das Ladegerät ist ebenfalls noch eingestöpselt, beginnt der Ladevorgang hin und wieder nicht. Zieht man das Ladegerät aus der Wand und steckt es wieder ein – Reboot sozusagen – läuft das Aufladen wieder.

Renault-ZOE-Ladevorgang

Taugt ein Elektroauto als Familienauto?

Unbedingtestens! Ich lasse mich sogar zu der Aussage hinreißen: „Ein Elektroauto ist das perfekte Familienauto“. Drüben auf meinem Probefahrer-Blog habe ich ja schon 12.500 Kilometer mit dem Nissan LEAF gemacht und spreche daher durchaus aus Erfahrung. Ich bin mit dem Stromer halb durch Deutschland gefahren, habe ihn Huckepack auf dem Autozug nach Tirol geschafft, quer über die schottische Isle of Islay gescheucht und 9 Monate lang jede Alltagsfahrt elektrisch erledigt. Das geht ganz bequem. Elektroauto im Familienalltag Für die alltäglichen Fahrten bietet ein Elektrofahrzeug ausreichend Leistung und auch Reichweite.  Zugegeben: Man muss sich als Fahrer ein kleines bisschen umgewöhnen, vorausschauender fahren und seine Routen genauer planen. Spontan nach der Arbeit noch 70 Kilometer oder mehr hin und zurück fahren ist nicht so ganz ohne weiteres möglich. Aber wer macht das schon? Und für sonstige Ausnahmesituationen wie für ein langes Wochenende zu Freunden fahren oder den Urlaub per Auto bieten die meisten Hersteller ein Tauschprogramm an: Das Elektroauto kommt zum Händler, der übergibt einem kostenlos den Verbrenner-Schlüssel und nach der Langstreckenfahrt (sei es nun für ein paar Stunden oder 2-3 Wochen) …