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Der Winter hat den Nissan X-Trail im Griff: Die Heizung

Ich bin kein totales Weichei. Aber nachdem ich mich an die Stand- bzw. Vorheiz-Funktion der Renault ZOE zu sehr verwöhnt, oder mein Anspruch an die Zeit, die ein Auto braucht bis wohlige Wärme herrscht, ist deutlich gestiegen. Dachte ich zumindest. Denn es schien mir irre lange zu dauern, bis der X-Trail warm wird. Bis ich dann mal genauer hingeschaut und gemerkt habe, dass standardmäßig die Klimaautomatik angeht. Die wiederum keine so starke Heizleistung hat, wie der normale Heizkreislauf. Damit wird das Grundwärmegefühl im gesamten Auto deutlich schneller angenehm. Aber: Der X-Trail ist ein bissken fußkalt. Selbst wenn ich die Heizung auf die unterste Position sprich in den Fußraum konzentriere, fühlen sich meine Füße gut 15 Minuten lang eisekalt an. Vielleicht bin ich halt doch ein Weichei 🙂 Die Sitzheizung funktioniert jedenfalls primastens. Schön wäre, wenn es für hinten – da ja bei uns eine Kindbespaßungsperson eben immer hinten sitzt – auch eine Sitzheizung gäbe. Dafür muss man dann aber vermutlich schon Richtung S-Klasse schielen.

Der X-Trail Tekna ist vollgepackt mit Features

Ein Elektroauto wie die Renault ZOE ist ja eher spärlich mit Sonderausstattung versorgt: Kostet ja alles Strom und andererseits treibt es den Preisvergleich zu anderen Autos der gleichen Klasse  zusätzlich in die Höhe. Im Nissan X-Trail wurde dafür mal so gar nicht an den netten Features gespart: Rundumkamera wenns mal enger wird und Einparkhilfe (die braucht man auch) Automatischer Einparkassistent Berganfahr-Assistent Spur-Assistent Müdigkeitserkennung Totwinkelassistent Geschwindigkeits-Warnanlage mit Verkehrszeichenerkennung Einhändigkeits-Assistent Nr. 1: Keyless-Entry Einhändigkeits-Assistent Nr. 2: Elektrische Kofferraum-Klappe auch fernbedienbar elektrische Vordersitze mit Lordosenstützen UND Sitzheizung Panorama Glasschiebedach Privacy-Verglasung hinten cooler Bordcomputer mit G-Force Anzeige 😀 Multifunktionslenkrad ist ja mittlerweile schon fast Standard Start-/Stop-Automatik Sparsam-fahr Erziehungsprogramm im Bordcomputer 😉

Baby schlaeft im DUALFIX Kindersitz trotz Innenbeleuchtung NISSAN-X-Trail

Innenbeleuchtung hinten im Nissan X-Trail

Die Innenbeleuchtung hinten ist ein GANZ wichtiges Feature für ein Familienauto. Im Nissan X-Trail ist hinten Beleuchtung vorhanden. Das ist schonmal ein großer Vorteil im Vergleich zur Renault ZOE, bei der wir eine Stirnlampe benutzen mussten 😉 Aber im XTrail ist uns dann eine neue Herausforderung aufgefallen: Die Innenbeleuchtung in einem Familienauto muss ausschaltbar sein, denn: Unsere Kleine schläft wie so viele Kinder innerhalb von wenigen Minuten bei der Autofahrt ein. Das ist großartig. Aber: Sobald wir sie dann die Tür öffnen und sie aus dem Auto heraus holen wollen, geht natürlich die Innenbeleuchtung an und scheint ihr mitten ins Gesicht. Die Innenbeleuchtung kann man nicht vollständig ausschalten, sondern nur auf dauerhaft an oder bei Tür offen an einstellen. Wenn wir den Kindersitz dann noch drehen, um sie rauszunehmen, drehen wir die Kleine genau in den Lichtkegel der Lampe. Das resultiert dann in lustige Verrenkungen beim Herausheben. Angie öffnet die Tür, ich halte schnell die Hand über die Lampe. Angie fasst an mir vorbei und holt das Kind aus dem DUALFIX. Ist eine funktionierende Lösung – …

Gleich mal den Dualfix Kindersitz in den X-Trail bauen

Erste Amtshandlung vor der großen Weihnachtstour: Den Kindersitz einbauen. Ganz ehrlich habe ich ja bei edlem Leder noch ein bisschen mehr Respekt, den Sitz einzubauen. Gut, dass ich nach fast 4 Wochen Baby-Tragen mittlerweile genug Dampf im Bizeps habe, den 15 Kilo elegant ins Auto zu schwingen. Gut, dass der X-Trail massig Platz im Fond hat: Aber vorher erstmal die Einführhilfen für die Isofix-Halterungen in die Lehnenfalte stecken, damit die ISOFIX Greifer keine Macken ins Leder machen: Keine 2 Minuten später kann Baby auch schon probesitzen: Und das Platzangebot hinten ist wirklich enorm. Auch wenn unsere beider kurzen Beine da sehr zu Gute kommen – sowohl meine als Fahrer, als auch Angies als hinten sitzende Kindesbespaßerin 😉

Nissan X-Trail – Familienauto Test #002

Was ein Kontrast: Von unserer ersten Familienauto Probefahrt im mehr als vernünftigen, kompakten Elektroauto Renault ZOE zum doch etwas größeren SUV Brocken, dem Nissan X-Trail 🙂 Dabei ist die Echse natürlich auch nicht gerade unvernünftig, aber anderes Kaliber als der französische Stromer. Nissan claimt zum X-Trail: Wenn Ihre Vernunft das Abenteuer sucht 🙂 Vielen Dank an Auto-Mattern fürs probefahren lassen! Ersteindruck zum Nissan X-Trail Der X-Trail ist chic. Richtig chic geworden. Ich erinnere mich ja noch an einen meiner frühen Probefahrer-Berichte von 2009 über den alten X-Trail. Der war noch so ein richtiger rechteckig, praktisch, guter Geländewagen. Der neue hat nun eine komplett andere Basis und löst den großen 7-sitzigen Qasqai+2 bei Nissan ab. Das Design ist deutlich gefälliger und urbaner geworden. Trotzdem konnte ich es mir an einem der wenigen verschneiten Tage nicht verkneifen, die Echse mal in den Wald zu schicken 🙂 Interessanterweise wurde ich schon lange nicht mehr so häufig auf ein Auto angesprochen mit dem ich unterwegs war. Innenausstattung Reingehupft fällt wie immer erstmal das Lenkrad auf. Feines Leder mit angenehm dünner Naht auf der Innenseite. Überhaupt: …

Nissan X-Trail – mal ein bisschen unvernünftig ;)

Nach dem eher kleinen, kompakten und vernünftigen Elektroauto geht in den nächsten Tagen mit etwas Kontrasprogramm weiter: Der Nissan X-Trail kommt auf den Ponyhof. Sein kantiges Vorgänger-Modell war 2009 schon mal hier:   Verglichen mit dem damals noch richtig zünftigen Offroader ist beim neuen X-Trail aus zünftig tatsächlich vernünftig geworden. Nicht so vernünftig wie ein Elektroauto, aber immerhin 😉 Deutlich chicer und – wie sagt man – urbaner und auch ein bissken ziviler. Für SUVs muss ich mich ja immer erst langsam erwärmen, da ich eher der Limousinen-Fan bin, aber ich bin mir sicher, dass mir die Fahr-Thron-Position wieder gefallen wird 🙂    

Was’n der Unterschied zwischen SUV und Crossover?

In Deutschland? Gar keiner. Naja fast. Aber in .de sehr konstruiert, deswegen fange ich anders an: In USA gibt es nämlich tatsächlich nen Unterschied. SUV basieren auf Trucks. Also auf Pickups. Sind IRRE groß. Und ordentlich hoch. Haben Allrad und so, sehen aber prinzipiell etwas ziviler aus, als die Pickups. Die sind nämlich vor allem Arbeitsgeräte. Und wenn man schick irgendwo hin fahren will, dann ist nen Pickup ungefähr so repräsentativ wie ein Trecker. Mit nem SUV ist die Schamgrenze schon etwas höher 😉 Angeblich soll ja auhc der Verkauf von SUV nach 9-11 deutlich angestiegen sein. Kann ich nicht belegen, aber angeblich soll das Sicherheitsbedürfnis der Menschen von hohen Dickschiffen befriedigt werden. Leuchtet ein. Stimmt deswegen aber nicht zwangsläufig. Crossover basieren in den USofA nicht auf den fetten Trucks sondern auf PKW. Damit sind sie etwas kleiner (für deutsche Verhältnisse aber immer noch riesengroß), haben nicht unbedingt immer Allrad aber auch die erhöhte Sitzposition. Bei uns in Deutschland kann man so ungefähr sagen, dass SUV größer sind als Crossover. Crossover sind eher höher gelegte Kompaktwagen – so wie unser Testwagen Renault Captur auf dem …