Notizen zum Familienauto
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Mit Renault ZOE zur Geburt

Bereits mittags sagte Angie etwas von „morgen ist das Baby da“. Also hatte ich die ZOE besonders sorgfältig an die Ladebüchse gestöpselt.

Um 16 Uhr wurden die Wehen stärker

20:30 Uhr war die Hebamme bei uns und meinte, das dauert noch…

23 Uhr rief ich die Hebamme an, wir fahren jetzt mal los zum Geburtshaus. Wäre cool, wenn sie dann auch gleich da wäre.

Was soll ich sagen:

Die ZOE hat sich prima als Geburtsmobil geschlagen. Ich konnte Angie zügig und trotzdem entspannt und sanft die gut 7 Kilometer fahren. Den Beifahrersitz schützten wir mit einer Wickelunterlage, da wir uns nicht sicher waren ob die Fruchtblase nun schon gesprungen war oder nicht.

Übrigens:
Mit der Frage: „Wieviel Fruchtwasser kommt denn da und wie kann ich verhindern, dass die den kompletten Sitz versaut?“ war ich der beste Freund der anderen Typen im Geburtsvorbereitungskurs. Einer muss sich ja trauen, die harten Fragen zu stellen hust.

4 Uhr war dann der Zeitpunkt, als wir entschieden, dass das im Geburtshaus nichts mehr wird und wir doch noch ins Krankenhaus verlegen müssen. Da kein medizinischer Notfall vorlag, passiert das dann im eigenen Auto. Also meine mittlerweile schwer in den Wehen liegende Freundin wieder in die ZOE gepackt, Hebamme hinten rein und dann gut 800m Fahrt zum Krankenhaus. Durch eine 30er Zone. Mit diesen netten Geschwindigkeitshubbeln.

Den Bodenwellen, meiner mittlerweile total vermurksten Konzentration und Angies Leiden neben mir konnte dann auch das tollte Fahrwerk der ZOE nichts mehr entgegensetzen. Ich habe zwei mal die fiesen Kanten übersehen und wenn Angie gekonnt hätte, wäre sie wohl lieber ausgestiegen und zu Fuß gegangen.

Nichts desto trotz kamen wir heile am Krankenhaus an.

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