Autor: Alex Kahl

Kofferraum des Mazda CX-3 mit Kinderwagen und Bobbycar

Womit kann man das Kofferraum-Volumen eines Familienautos besser verdeutlichen, als mit Kinderkram? Das sagt doch 1000 Mal mehr aus, als jeder Literangabe. Zugegeben, verglichen mit den meisten unseren bisherigen Testfahrzeugen hat der CX-3 einen der kleineren Kofferräume. Ein Quinny Zapp Buggy und een Bobbycar passen aber trotzdem hervorragend rein. Dazu muss ich aber auch sagen, dass der Quinny sich wirklich miniklein falten lässt. Das einzige, wovor der Kofferraum bisher kapitulieren musste, war das Puky Dreirad mit Schiebestange. Da muss dann doch die Rückbank umgeklappt – oder die Schiebestange abmontiert werden. Aber selbst etwas über 1 Meter lange Lautsprecherboxen haben dann bequem reingepasst.

Mazda CX-3 Spurassistent

Clever umgesetzte Assistenzsysteme im Mazda CX-3

Wenn die bei Mazda eine Sache verdammt gut hinbekommen haben, dann ist das: Mit gegebenen Mitteln das Maximum erreichen. In BWL habe ich das als „das ökonomische Prinzip“ gelernt. So zum Beispiel die Assistenten. Der Spurassistent ist genial einfach gelöst: Wann immer man ohne zu blinken über eine durchgezogene oder gestrichelte Linie zieht, brummt es links oder rechts aus den Lautsprechern. Und zwar SO eindringlich, dass man das Brummen schon als Vibration wahr nimmt und automatisch und intuitiv weiß, was grad schief läuft. Andere Hersteller arbeiten bsw. mit tatsächlichen Vibrationen (ob die aus den Lenkungsservos oder eigenes verbauten Motoren stammen weiß ich grad nicht) und zusätzlichen Lampen im Außenspiegel. Macht sicher auch Sinn: Mehr Sicherheit macht immer Sinn, aber Mazda löst die Anforderung sehr elegant und effektiv, ohne dass die Lösung teurer als nötig werden muss. Das gefällt mir. Beim Einparkassistent ist es das gleiche: In der Ausstattung, die ich getestet habe, gibt es weder Kameras noch LEDs für den Abstand. Einziges Feedback beim Einparken gibt es wieder als Piepsen aus den Lautsprechern. Bei den ersten paar Malen war das …

BRUMMBRUMM sagt das Baby

Ich bin ja ziemlich sicher, dass nach Mama und Papa das erste was sie versucht hat zu sagen „Katze“ war. Mittlerweile ist – seit sie unsere Hofkatzen immer füttert – aus dem „Kaijchze“ von vor ein paar Monaten eine Kombination aus Miau und Mjammjammjamm geworden. Die Katzen essen ja schließlich. Damit ist das erste Wort, das sie mit Inbrunst den ganzen Tag vor sich hin erzählt BRUMMBRUMM 🙂 Und damit ist das sichten von Autos auf der Straße genauso gemeint, wie das begeistert irgendwo hin fahren und natürlich auch das Bobbycar (ge)fahren (werden). Meine Tochter. 😀

Tankdeckel im Mazda CX-3

Tankdeckel öffnen beim Mazda CX-3

Ihr werdet lachen, aber mein Artikel mit dem Titel „Tankdeckel öffnen beim Mazda CX-5 – gar nicht mal so leicht“ wird tierisch oft über Google gesucht 😉 Da scheinen wohl noch andere Leute ein Problem damit zu haben, den Hebel für den Tankdeckel zwischen Sitz und Schweller zu finden 😉 Beim Mazda CX-3 ist das sehr viel intuitiver. Dort wurde der Öffnungsmechanismus für den  Tankdeckel cleverer Weise direkt neben dem Hebel für die Motorhaube platziert.  

Mazda CX-3 Heizung im Fussraum

Was is eigentlich mit den Auto-Heizungen los?

Eine Frage, die ich mir bei Leibe nicht nur beim Mazda CX-3 stelle: Warum werden moderne Autos im Fußraum nicht mehr richtig warm? Wenn ich mich an meinen alten Austin Mini oder meinen Volvo 740 erinnere, da konnte ich auch bei winterlichen Temperaturen locker die Schuhe nach 5 Minuten heizen ausziehen. Ohne frieren zu müssen. Bei neuen Autos habe ich immer mehr das Gefühl, dass sich generell etwas an den Heizsystemen geändert hat. Die Füße bleiben dann doch eher kalt. Selbst, wenn ich wie oben im Foto zu sehen die Heizung volle Pulle aufreiße und den Luftstrom nach unten ausrichte, kommt an meinen Schnee geplagten Tretern leider nix an warmer Luft an. Geht Euch das auch so? Oder bin ich einfach nur total verweichlicht.

Mazda CX-3 Kindersitz hinten

Der Mazda CX-3 ist vorne gar nicht mal so groß :)

Wir wollten ja endlich mal wieder ein kleineres Auto testen. Und mittlerweile kann Angie Zoe auch mal alleine hinten im Kindersitz sitzen lassen und vorne die Sitzheizung genießen. Problematisch wird es, wenn sie sich umdrehen und die Kurze hinten bespaßen oder während einer roten Ampel schnell mal mit etwas versorgen muss: Der Kindersitz ist so nah an den Beifahrersitz angerückt und das Auto vorne doch so schmal, dass an eine Benutzung vom 5. oder 6. Gang nicht zu denken wäre. Konjunktiv selbstverständlich: Würde Angie mal während der Fahrt sich umdrehen müssen. Hüstel 🙂 Also muss Angie erstmal noch auf die Sitzheizung auf dem Beifahrersitz verzichten und hinten bei Madamchen Platz nehmen.

Orion- Schäfer Wohnmobile

Familienurlaub mit dem Wohnmobil Klassiker Orion

Diese UFOs habe ich neulich auf dem Supermarkt-Parkplatz gesehen und die Fahrer direkt auf die abgefahrenen Wohnmobile angequatscht. Lustigerweise waren sie auch als Familie unterwegs: Der rechte neuere ORION gehörte den Kindern, der linke ältere den Eltern. Beide waren gerade auf dem Weg in den Ski-Urlaub und genau für den Winterurlaub sind die historischen WoMos wohl besonders gut geeignet, weil sie immer noch super isoliert sind. Als Anhänger stoischer Philosophie bin ich ja der Meinung, einen Urlaub kann man wunderbar dazu nutzen, um sich dem einfachen Leben auszusetzen. Da ist ein Camping-Urlaub eigentlich perfekt. Zugegeben: Mit dem Wohnmobil hat man im Vergleich zum Zelt natürlich schon einen erheblichen Luxus-Schub in Richtung Glamping gemacht. Besonders mit den ORIONs, die bis in die 90er von der Firma Schäfer hier um die Ecke in Detmold gebaut wurden und als echte Luxus-Womos galten. Immerhin kosteten die rollenden Wohnungen schnell um die 100.000 D-Mark. Aber man will ja auch eine gewisse Zuverlässigkeit. Auch wenn Camping das einfache Leben bedeutet, will man sicher ankommen und auch den Weg nach Hause wieder schaffen 😉 Mein Cousin ist seit knapp 2 …